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5. Februar 2018

Frischer Wind für Wohnungen

Fehlt der Pepp in der Bude? Dann muss ein Home-Umstyling her. Wir zeigen, wir ihr eurer Wohnung mit ein paar Tricks einen frischen Eindruck verleiht.

1. Legt los!

Homestyling Aufräumen und Altlasten loswerden
In jedem Anfang liegt das Chaos. Jede Neu- oder Umgestaltung fängt mit dem Schaffen von Ordnung und dem Aussortieren von Gegenständen an. Aufräumen zählt zu einer der wichtigsten Aufgaben, wenn es um Optimierung geht. Werden alle Gegenstände in der Wohnung benötigt? Was ist überflüssig? Welche Gegenstände haben eventuell auch ihr Nutzungsalter überschritten? Ist Letzteres der Fall, sind größere Investitionen nicht zu vermeiden.

2. Setzt Farbakzente!

Homestyling Farbakzente setzen bunte Wand
Mit Hilfe dieser Farbpalette lassen sich Räume unterschiedlich gestalten. Soll eine beruhigende Wirkung geschaffen werden, beispielsweise im Schlafzimmer, eignen sich monochrome Farbschemata mit nur einer Farbe und ihren Abtönungen. Im Wohnzimmer oder auch der Küche kann mit zwei bis drei Farben, die im Farbkreis dicht beieinander liegen, gearbeitet werden. Grundsätzlich gilt: helle Farben vergrößern den Raum, dunklere und kräftige Farben verkleinern den Raum optisch.
Farben spiegeln verschiedene Gefühlsstimmungen wieder. Rot steht für die Liebe, Blau und Grau eher für kühle Wintermonate, Grün erinnert an den Sommer und gilt als Farbe der Hoffnung. Der Einsatz von Farben sollte somit nicht willkürlich sein, sondern einem Farbschema folgen. Das heißt nicht, dass jeder Raum dieselbe Wandfarbe haben soll. Die Farbfamilien und der Farbkreis sind gute Orientierungshilfen. Der Farbkreis ist in drei verschiedene Farb-Typen eingeteilt: Primärfarben (Rot, Blau und Gelb), Sekundärfarben (Grün, Violett und Orange) und Tertiärfarben (Mischfarben aus Primär- und Sekundärfarben). Außerdem werden die Farben in warme, kalte und neutrale Farben eingeteilt.

3. Nutzt Accessoires

Homestyling Assecoires einsetzen Vase Dekoration
Wer auf den Neuanstrich der Wände verzichten möchte, kann mit verschiedenen Accessoires arbeiten. Kissen und Decken sind die Allrounder unter den Dekomaterialien. Mit ihrer Hilfe lässt sich leicht, dem Farbschema entsprechend, Farbe in die Räume bringen. Außerdem machen sie ein Sofa gemütlicher und sind kostengünstig.
Harmonischer als Einzelstücke wirken Arrangements, beispielsweise von Kerzenständern. Gut eignen sich dafür Tabletts, auf denen unter anderem Vasen oder Teelichter zusammen aufgestellt werden. Außerdem sind Tabletts sehr praktisch, da der Tisch schnell abgeräumt werden kann, wenn Kinder auf ihm basteln möchten. Auch an den Jahreszeiten kann man sich in Sachen Dekoration gut orientieren. Jetzt in der Winterzeit bieten sich Kränze mit LED-Kerzen (Brandrisiko und Verletzungsgefahr reduziert) an. Dennoch gilt beim Dekorieren das Prinzip: weniger ist mehr.
Homestyling Leuchtmittel und Lampen

4. Macht Licht!

Ein gut abgestimmtes Lichtkonzept sorgt für Atmosphäre in den Räumen. Die Auswahl in diesem Bereich ist riesig: von Deckenleuchten, Spots oder auch geschickt platzierte Leuchten. Optimal ist es, wenn mit drei verschiedenen Lichtquellen gearbeitet wird:

  • Grundbeleuchtung: Deckenleuchte, Strahler (Dimmer regulieren Helligkeit)
  • Akzentlicht: dekorative Leuchten (auch zur Betonung von Möbeln oder Architektur)
  • Arbeitsbeleuchtung: zielgerichtet, wie am Schreibtisch oder beim Lesen auf dem Sofa

Auch durch die Auswahl der Leuchtmittel kann Einfluss auf das Raumgefühl genommen werden. Beispielweise gibt es LED-Lampen mittlerweile in vielen Farbtemperaturen bzw. Farbeindrücken (gemessen in Kelvin von warmweiß bis tageslichtweiß). Die Bezeichnung warmweiß bedeutet, dass das Farbspektrum einen höheren Gelbanteil hat und angenehm gemütlich wirkt (passend im Wohnzimmer). Lampen, die das Tageslicht nachempfinden sollen, eignen sich z.B. für fensterlose Badezimmer. Positiv ist außerdem, dass durch ihren Einsatz Energie eingespart werden kann. 

Homestyling Licht einsetzen

5. Gestaltet nach Themen!

Homestling nach Themen gestalten

Dieser Tipp eignet sich vor allem für das Umgestalten von Ferienwohnungen (gilt aber auch für die eigene Wohnung!): Viele Ferienwohnungen haben keine Nummer, sondern einen Namen wie Strandkorb, Waldblick oder Sonnenblume. Diese Themen lassen sich sehr gut mit Hilfe von Farben und Dekoration in den Räumen umsetzen. Angefangen bei Bildern, die Wandflächen optisch unterteilen, bis hin zur Bettwäsche, Handtüchern oder dem Geschirr. 

Auf diese Weise unterscheidet sich jede Ferienwohnung von der anderen. Aktuelle und professionelle Fotos spiegeln abschließend die Atmosphäre in den Räumen wieder. Bereits bei der Suche nach einer Unterkunft merken die potenziellen Gäste, dass sie sich wohlfühlen werden. So wie hier im Gästehaus Saha Ra.

Los geht's!
Credits

Text: Heike Willms // Katja Schukies
Fotos: Pixabay

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